Aue-Wanderung der SPD Hanstedt am 12. Juni 2010
Am Samstag, dem 12. Juni 2010, hatte die SPD Hanstedt zu einer Wanderung entlang der Aue eingeladen. Hintergrund war die Intention, vor Ort auf Gefahren und Konsequenzen aufzuzeigen, die durch den Antrag der Hamburger Wasserwerke auf Erhöhung der Wasserförderung in der Nordheide gegeben wären.
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Treffpunkt Hotel "Zum Lindenhof" in Marxen: Professor Dr. Jens-Rainer Ahrens führt die Teilnehmer in das Thema ein.
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40 Brunnen - 23 auf der östlichen und 17 auf der westlichen Seite - wurden zur Wasserförderung gebohrt.
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15 Aktenordner füllt der Antrag der Hamburger Wasserwerke.
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Gesamtbetrachtung ist wichtig: Ulli Bonert, Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes.
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Harald Dohse, Stellvertretender Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes: Klimaprognosen sagen geringer werdende Niederschläge voraus.
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Anhand einer alten Landschaftskarte zeigt Harald Dohse die Mäandrierung der Aue in früheren Zeiten.
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Furt am Unterlauf der Aue bei Marxen: Die "breite Aue".
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Querungen müssen nicht unbedingt zu Schäden führen - Reiter werden aber gebeten, nicht im Bachbett zu reiten, da ansonsten unwiederbringliche Schädigungen von Kleinlebewesen entstehen, die für die Erhaltung der Artenvielfalt sehr wichtig sind.
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Über diese Brücke müssen wir gehen (v.l.): Traute Müller, Professor Dr. Jens-Rainer Ahrens, Ulli Bonert, Renate Prior, Harald Dohse.
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Die Aue wird aus zahllosen unscheinbaren Rinnsalen gespeist - hier ein eingefasster Zulauf bei Nindorf.
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"Vielfalt statt Einfalt": Monokulturen und Bepflanzungen, die nicht dem natürlichen Umfeld entsprechen, können nicht kalkulierbare Schäden verursachen.
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Die "schmale Aue" bei Nindorf. Im Bachbett liegende Steine reduzieren nicht nur die Fließgeschwindigkeit des Wassers, sondern bieten auch zahlreichen Kleintieren Schutz.
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Biegungen des Bachs - "Mäander" genannt - führen ebenfalls zur Reduzierung der Fließgeschwindigkeit des Wassers - hier die "schmale Aue" bei Nindorf.
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Instruktionen bei einer kleinen Stärkung am Ende der Wanderung.